Marketing durch Verblüffung
Was gibt es im Wald? Bäume, Eichhörnchen und so weiter… Aber nicht in Massachusetts, USA. Beim morgendlichen
Spaziergang hat eine Frau tief in den Wäldern bei Harwich ein Klavier gefunden. Eine Klavierbank war dem Klavier vorangestellt, als ob jemand vorhin gespielt haben soll (oder gleich spielen würde). Das ausgesetzte Klavier hat immer noch
kein Besitzer gefunden. Wahrscheinlich wird sich auch keiner melden. Seltsam, oder? Warum stand es da? A random act of kindness? Jeder darf spielen, falls er sich zufällig in diesem Wald befindet… Oder hat ein Musiker Inspiration
gebraucht?
Es wird vermutet, dass das wieder mal eine geniale Marketing-Strategie ist. Noch seltsamer..
Wofür kann man denn mit einem Klavier werben?
Gerüchte zufolge sei es ein Verweis auf den neuen Film „Twilight“. „Twilight“ erzählt die Geschichte von Bella, die zu ihrem Vater in einen kleinen Ort in Washington zieht und sich dort verliebt. In einen Vampir. Jetzt macht das noch weniger Sinn, oder? Im Film spielt Robert Pattinson (also der Vampir) Klavier. Das allein wäre nicht der Mühe wert, ein ganzes Piano in den Wald zu schleppen. Aber man kann sich ein paar Gedanken darüber machen, ob die verblüffende Ähnlichkeit zwischen den Namen der Schauspielerin („Bella“) und dem Wald, wo das Klavier gefunden wurde („Bell`s Neck“), ein Zufall ist. Das sind alles natürlich Gerüchte. Aber so funktioniert Verblüffungs-Marketing.Übrigens, verwirrend – „Ein
Gesetz des Staates New Hampshire verbietet es, in einem Cafe, einer Kneipe oder in einem Restaurant im Takte der Musik mit den Kopf zu nicken, mit den Füßen zu klopfen oder der Musik sonstwie Aufmerksamkeit zu widmen“. Weitere
seltsame Gesetze gibt es hier. Und jetzt muss ich los, bevor ich verhaftet werde…

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